P.I.T.A – Pain in the Ass

LIVE in der Markthalle am 21.09.01

Zu dem Konzert des Side-Projects von Such a Surge wollte ich eigentlich schon, nachdem ich zum ersten Mal davon gehört hatte. Durch einen glücklichen Zufall auf der Fahrt nach Leverkusen kam ich denn auch günstig an zwei Tickets.

Reiner und ich trafen uns dann um kurz vor 9 an der Markthalle. Am T-Shirt-Stand kamen wir mal wieder nicht ohne Einkäufe vorbei, um dann rein zu gehen und uns die Vorband HERZER anzuhören. Die machten ganz gut Laune, sollten aber noch an ihrer Performance arbeiten. Außer dem Sänger hat sich keiner auch nur 10 cm auf der Bühne bewegt. Sie hatte etwas Schwierigkeiten, das Publikum in Stimmung zu bringen, viele standen nicht mal auf. Nach etwa einer ¾ Stunde beendeten sie ihren Gig.

Die Markthalle wurde langsam voller und auch Thesie und Marie-Ann trudelten ein. Um kurz nach 10 betraten dann Pain in the Ass die Bühne mit dem Spruch „Hamburg, wollt ihr angeschrieen werden?" Nachdem dies vom Publikum bejaht wurde, legten sie los, und meine Herren, wir wurden angeschrieen!!!

Das Album sPain ist ja nur etwa 40 Minuten lang, sodass das Publikum nach ein paar Songs gefragt wurde, ob die Band ein Cover von Such a Surge spielen dürfe. Da eh nur viele deshalb da waren, weil es sich um die Besetzung von Such a Surge handelte, wurde diese Frage frenetisch bejubelt und PITA gaben ein paar Titel der „anderen Band" zum Besten.

Das Publikum hüpfte und etliche mutige Stagediver brachten die Ordner zur Verzweiflung. Die Band hatte ihren Spaß, nur das zerren an den Klamotten mochte der eine Sänger nicht. Irgendwann kam dann aus dem Publikum der Wunsch, dass die Band doch mal was Ruhigeres spielen sollte (O-Ton: Könnt ihr nicht mal was Ruhigeres spielen, ich will mal eine Rauchen...) Zunächst belächelt, wurde dem Wunsch Folge geleistet und man sah überall im Saal und auf der Bühne Rauchschwaden aufsteigen.

Nach einer guten Stunde war dann erst mal Schluss. Doch die 20-minütige Zugabe hatte es dann noch mal in sich und animierte auch den Letzten zum Mithüpfen.

Im Foyer trafen wir dann nach dem Konzert noch Snake und André und quatschten noch eine Weile über deren bevorstehendes Konzert in der Großen Freiheit (ANA drinks dogpiss am 5.10.) . Auch Klaas lief uns mal wieder über den Weg.

Im Anschluss waren Reiner und ich noch mit Norbert im Grünspan verabredet und hüpften dann dort noch 1 ½ Stunden rum.

FAZIT: Das Album sPain sollte in keinem gutsortierten Plattenregal fehlen und wenn ihr die Chance habt, dann schaut Euch die Jungs live an. Es rockt.

Christine