Auswärtsfahrt nach Krefeld:

Morgens in der Früh mußte man mal wieder aufstehen um sich auf die Sonderzugfahrt vorbereiten. Schließlich war heute ein besonderer Aktionstag, es waren die Europawahlen. Und aus diesem Anlaß wurde jedes Abteil einem europäischen Land zugeordnet. Die Fangemeinde wurde dem Land Frankreich zugeordnet. Pauli-Flo, der sich erst später Fahrkarten kaufen konnte, mußte ins England-Abteil. Er saß mit Pohlmann und den anderen Lütauer Konsorten in einem Abteil. Zwei Gäste haben an diesem Tag die Fangemeinde beehrt und auch lustig einen mitgetrunken.

Viele schräg-verkleidete Leute waren an diesem Tag in dem Sonderzug unterwegs, so z.B. zwei als HSV-Fans verkleidete Menschlein, die allerdings nicht lange trocken blieben und von IRA-Kämpfern aus dem irischen Abteil sofort mit Wasserpistolen beschossen wurden. Die beiden Block E´er hatten Glück, daß es an diesem Tag nicht zu kalt war.

Endlich in Krefeld am Hauptbahnhof angekommen, wurde auch gleich ein Fußmarsch in Richtung Stadion gemacht. Man, war der Weg lang. Pauli-Flo lief zunächst ganz vorne mit einem nicht mehr ganz so geraden Gang, und als alle Leute am Stadion ankamen, war er ganz hinten. Komisch, waren da etwa 2-3 Bier im Spiel??? Einen Eindruck über den Fußmarsch könnt Ihr am Ende des Auswärtsberichtes "Krefeld" erhaschen.

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof war Pauli-Flo plötzlich nicht mehr aufzufinden. Wie er später berichtete ist er und einige Lütauer mit dem Taxi zurück zum Bahnhof gefahren. Da sie noch genug Zeiten hatten ein Bierchen zu trinken, rannten sie auch gleich in die nächste Kneipe. Es wurden auch promt Biere bestellt und was bekamen sie dort? Bier in 0,2 Liter Gläsern. Sie fragten, ob dieser kleine Inhalt normal für ein kleines Bier sei. Scheint wohl so üblich in Krefeld, denn die sichtlich nervöse Barkeeperin bejate dies. Nun gut dachten wir und tranken noch einige kleine Bierchen. Da traf Pauli-Flo noch einen Uerdingen Fan mit einem so häßlichen KFC T-Shirt, daß er ihn natürlich gleich fragte, ob er es haben könnte? Nach gutem Zureden und Generve gab er ihm das Shirt, daß bis heute nur einmal zum schlafen angezogen wurde.

Die Rückfahrt war dann nicht mehr so spannend und irgendwann kamen wir dann auch wieder zu Hause an.