Teile der Gemeinde verbrachten Ihren Freitag in Bochum:

Da der Bürgermeister an diesem Tage seinen Geburtstag in Lübeck feiern mußte, sind nur die Mitglieder Reiner und Pauli-Flo auf dem Weg ins wunderschöne Ruhrstadion nach Bochum gefahren. Extra an diesem Tag freigenommen ging es um 11.30 Uhr in Lauenburg los in Richtung HH Hauptbahnhof (mal wieder nach langer Zeit mit der HVV-Brut).

Nachdem kein Wagon für die Pauli-Fans reserviert wurde setzten wir uns einfach irgentwo in ein Abteil mit 16 leckeren Holsten in der Tasche. Ausnahmsweise ging es dann mal pünklich am Hauptbahnhof los und beide machten auch gleich ein Bierchen auf. Die beiden Mitglieder erzählten sich so einiges und Pauli-Flo erzählte etwas über andere Pauli-Pages im Internet. Plötzlich guckte ein bärtiger Mensch zu uns und erzählte, er sei der Webmaster von den Net-Pirates und dem Kiezkicker. So kamen wir bald ins Gespräch und die Hinfahrt wurde dank dem Webmaster und dem Holsten nicht so langweilig wie zuerst angenommen. Zudem trafen wir dann noch zwei Leute, mit denen es auch ganz lustig war, sich zu unterhalten (Seppo, wo warst Du bei den Amateuren am Sonntag?). Als wir feststellten, daß das mit den 4 Stunden Aufenthalt in Bochum doch kein schlechter Scherz war überlegten wir uns, was man so anstellen könne. Zum Glück überreichte uns jemand einen Kneipenführer für Bochum. Der Abend schien gerettet zu sein.

Endlich in Bochum angekommen mußten wir zu allem übel zu Fuß ins Ruhrstadion gehen. Das wär´ mit dem HVV nicht passiert. Nun ja, nützt ja nix. Wir wurden von IRMA (wie kann man nur seine Polizeiautos so nennen?) sicher ans Ziel gebracht. Am Stadion angekommen machte uns ein in Leder gekleiderter Kampfhundeführer darauf aufmerksam, daß es am Stadion direkt eine Sammelstelle für unseren leichter (?) gewordenen Rucksack gibt.

Im Stadion waren wir von der Architektur schwer beeindruckt und wollten es abreißen, um es am Millerntor wieder aufzubauen. Die Bochumer Stehplatzkurve sah sehr beeindruckend aus (für uns Landeier), kam aber kaum Stimmung rüber, so daß ohne Pauli wieder nix los gewesen wäre. Zu dem Spiel selber können wir sagen, daß Pauli wiedererwartend gut gespielt hat und unglücklich mit 2:0 verloren hat. Trotzdem war die Stimmung im Bochumer Block mistig (Ihr müßt in Bochum bleiben und wir nicht). So ca. 30-40 Minuten harrrrten noch einige Paulianer im Gästeblock aus. Es gab keine Ordnerpolonese, die Mannschaft kam nicht raus und trotzdem war es noch lustig (trotz bereits eintretendem Flutlichtausfalls).

Wir haben uns mit unseren Mitfahrern wieder getroffen um den Abend in Bochum zu verbringen. Auf dem Weg Richtung Innenstadt schleppten uns ganz nette Bochumer zu Ihrer Fankneipe. Die war recht voll, so daß wir draußen stehen blieben. Wir kamen mit einem Mann mit einigen wenigen Haaren auf dem Kopf ins Gespräch und er erzählte uns, er sei der stellvertretende Bürgermeister von Bochum und gibt ein Bier in seiner Lieblingskneipe aus. Also sind wir Ihm ca. eine halbe Stunde hinterher gerannt, nur um dann festzustellen, daß wir in seiner Lieblingskneipe unerwünscht waren und wegen angeblicher Überfüllung nicht rein durften. Scheiß laden, denn direkt nach uns ist so ein "Popperschwein" doch reingekommen. Nun wollte er uns noch eine Lieblingskneipe von sich zeigen, war aber auch mistig, so daß wir unseren eigenen Weg einschlugen. Schließlich endeten wir im Irish Pub (ohne Guinnes, aber Livemusik). Dort tranken wir (Ihr werdet es nicht für möglich halten) mit dem deutschen Meister im Minigolf ein Bierchen.

Endlich wurde es Zeit zur Abreise, und schon ging es Richtung Bahnhof. Es gab noch am Bahnhof ein kleines Polizeigerangel, aber keiner wußte so recht, warum und wozu...

Als uns ein mitfünfziger auf der Rückfahrt im Zug von Preußen Münster erzählte, sind wir eingeschlafen........

Wieder in dem HVV angekommen, nervten uns ohne Ende diese blöden Narren. Karneval in Norddeutschland SUCKS. Wir wissen, daß wir NIEMALS zu diese Lila-B (oder wie auch immer) Feier hingehen werden, man ist das lächerlich. Schließlich waren wir um 7.30 Uhr wieder in der Gemeinde.