Die Fahrt nach Aachen:

Wie schon beim Bericht zur Auswärtsfahrt nach Hannover gesagt, fuhren nach Aachen nur Orson und Pauli-Flo. Pauli-Flo fuhr bereits am Samstag mit dem Wochenend-Ticket nach Paderborn, um (so war es zumindest geplant) mal die Studenten-Kneipenszene in Paderborn zu begutachten. Doch es kam alles ganz anders: In Paderborn lief gerade der Weihnachtsmarkt und so wollten Orson und Pauli-Flo nur ein Pünschchen trinken. Tatsächlich waren die beiden 2 1/2 Stunden am Glühweinstand und lernten dabei einen Schalker kennen, der LkW-Fahrer war und uns alte Geschichten über das Parkstadion, seine Arbeitstätigkeit (u.a. in Hamburg in den sechsigern und siebzigern Jahren) und von Gott und der Welt erzählte. Nach den genannten 2 1/2 Stunden ging es dann endlich Richtung Orson´s Wohnung, und Pauli-Flo war bereits so voll mit Glühwein im Blut, daß er sofort nach dem Aussteigen aus der Buslinie erstmal einen richtig schönen roten Glühweinstrahl heraus lassen mußte. Er war so fertig, daß er um 20.00 Uhr schon einschlief und bis zum Aufstehen am nächsten Morgen um 9.00 Uhr nicht mehr ansprechbar war. Es war nun gar nicht mehr an einen Kneipenbummel zu denken. Seit diesem Tag läßt Pauli-Flo keinen Glühwein mehr an sich heran. Orson ging noch mit den Mitbewohnern seiner WG in einige wenige Kneipen, wobei auch er so fertig war, daß nur noch ein Bier trinkbar war.

Am nächsten Morgen aufgestanden ging es dann mit jeweils einem halben, aufgebackenen Brötchen mit Butter im Magen Richtung Paderborner Bahnhof, um in den Zug nach Aachen einzusteigen. Zunächst hatte keiner so richtig Lust auf ein Bier, doch wenn man schon mal im Zug zum Auswärtsspiel sitzt.......... Letztendlich konnten beide ihre 5 halben Liter trinken. Erstaunlicher Weise stiegen im Ruhrpott viele St.Pauli-Fans zu. Einige Kölner, Duisburger ect. waren auch dabei. War schon unglaublich soviele Paulianer im Ruhrgebiet zu sehen.

Das Spiel selber war eher entäuschend und so machten sich beide auf in Richtung Bahnhof. Orson wollte zurück zum Hauptbahnhof in Aachen und Pauli-Flo wollte mit dem Sonderzug ab Aachen-West zurückfahren, da er sich bereits ein Ticket nur für die Rückfahrt besorgt hatte. Die Fahrt in den Bussen Richtung Bahnhof Aachen-West wurde zu einer Nervenprobe aller, da die Polizisten uns behandelt haben, wie heftige Hooligans aus Hamburg. Echt ätzend, so konnte keiner mehr in eine Kneipe o.ä. gehen. Wir konnten auch nicht zu den Bahngleisen gehen, da es hieß, wir würden über die Bahngleise laufen, so ein blödsinn. Nun gut, nächstes Jahr werden wohl weniger Leute nach Aachen fahren, zumindest hatten wir das Gefühl nach dem ganzen hin und her. Und Orson: Eigentlich wollte er zu seinem Zug am Hauptbahnhof, doch er hatte keine Chance an den Polizisten am Stadion vorbeizukommen, und so mußte er einen Umweg über Aachen-West machen und kam schließlich erst um 01.30 Uhr in Paderborn wieder an.

Danke Ihr Aachener Polizisten, war ein echt netter Aufenthalt.