Nur das Weiterkommen hat gezählt!

So sollte es also an diesem Freitag mit dem Bus Richtung Leverkusen gehen. Um 12.00 ging es am Clubheim los und wir sind dann auch rechtzeitig in dem kleinen Ulrich Haberland Stdion angekommen. Die Hinfahrt verlief wenig spektakulär. Zu erwähnen sei jedoch, daß es immer noch Leute gibt, die nicht gelernt haben Bier zu trinken, und so ging der erste Schluck eines Mitreisenden namens Ulf auch gleich an die Busscheibe, das schöne Bier.....

Zu meiner Überraschung waren doch zahlreiche Besucher vor Ort, insgesamt ca. 1.300 Zuschauer. Und davon waren um die 600 Pauli-Anhänger unter den Zuschauern. Eigentlich hatten wir uns alle auf ein schön kalten und klaren Gerstensaft gefreut, aber wie es doch so häufig in Stadien vorkommt, gab es nur diese Light-Plürre. Da trink´ ich doch lieber eine Coke. Und die Bratwurst war alles andere als das, was eine gute Bratwurst auszeichnet. Die schmeckte irgendwie nach einer Wurst, die in Wasser gekocht wurde. Note 5. Einziges Plus war die Beilage in Form eines ganzen Brötchens. Das nächste mal wird etwas außerhalb des Stadions gegessen, denn bekanntlich hat die Bayarena gleich einen McDonald´s mit eingebaut.

Das Spiel ging auch recht gut für Pauli los, alles verlief einigermaßen nach Plan. Doch die erste Chance hatte Leverkusen mit einem Pfostenschuss, dann ging es aber für Pauli los: Wunderschönes Tor durch Ivan Klasnic, der den Torwart ausgetanzt hatte und den Ball nur noch einschieben brauchte. Dann das 2:0 für Pauli: Nach einem Foul im Strafraum lies der Schiri Vorteil laufen und Christian Rahn schoß aus 15 Metern den Ball zum 2:0 ein. Nun hatte man sich schon auf eine ruhige und nette zweite Halbzeit eingestellt. Aber wie es anscheinend so kommen sollte, schossen die Bayer Amateure gleich nach Wiederanpfiff den Anschlußtreffer zum 1:2 und unser Team hatte nun ihre liebe Mühe, diesen Vorsprung zu halten. Ein Schuß wurde gar Anfang in der 83. Minute auf der Linie gerettet. Ein Highlight hatte die zweite Halbzeit dann doch noch. Vor dem Tor unseres Heinz Webers gab es eine fiese Prügelei zwischen allerlei Spieler. Gott sei Dank kam dann auch bald der Abpfiff und das Spiel hatte einen Sieger präsentiert: der FC St.Pauli hat die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Und in der nächsten Runde fragt eh keiner mehr nach, wie das Weiterkommen zustande gekommen ist. Nur das Weiterkommen zählt.

Die Rückfahrt lief dann auch reibungslos ab und wir waren schon um 2.30 Uhr wieder im heimischen Hamburg.

P.S. Ich hasse dieses Scheißlied "Die Hände zum Himmel.........."

Pauli-Flo